Powered by Cabanova
Erstes Arbeitsziel unserer Einrichtung ist die Schaffung einer liebevollen, familiären Atmosphäre, in der die Kinder Beziehungen untereinander und zu den Erzieherinnen entwickeln können. Solange die Kinder noch klein sind gib ihnen Wurzeln, wenn sie älter sind, gib ihnen Flügel . <<aus Neuseeland<< Um diesen Satz lebendig werden zu lassen, schaffen wir einen Ort: -der familienähnlich ist -mit Atmosphäre, die zum Lernen anspricht -der die Sinne belebt -an dem Bewegung ausgelebt werden kann -wo man sich verstanden und angenommen fühlt Situativer Ansatz Durch Beobachtungen können wir an Form und Inhalt der Spieltätigkeiten erkennen, was die Kinder bewegt und womit sie sich beschäftigen. In Teamgesprächen tragen wir unsere Beobachtungen zusammen und reflektieren sie. So lernen wir Interessen, Bedürfnisse s.w. verborgene und unterdrückte Gefühle der Kinder kennen und können individuell besser auf sie eingehen. Grundlegend für unsere Arbeit ist die Auswertung dieser Beobachtungen und die pädagogische Umsetzung in der Praxis, um die Kinder in ihrer augenblick-lichen Situation bestmöglich zu Unterstützen und zu fördern.Durch eine bewusste Raumgestaltung und nach Bedarf wechselndes Material wollen wir die Neugiede der Kinder wecken, die grundlegend für das Lernen ist. Leben in der Gruppe Durch die altersgemischte Zusammensetzung der Gruppe gehören Rücksichtnahme, Toleranz und Hilfs-bereitschaft zum täglichen Leben. Die Gruppenstärke von 16 Kindern ermöglicht ein intensives Zusammen-leben. Die verschiedenen Altersjahrgänge und die Unterschiede zwischen den Kindern einer Altersstufe tragen neben der Förderung des sozialen Verhaltens auch zu einer Förderung in emotionaler, sprachlicher, pragmatischer, kognitiver und motorischer Hinsicht bei. Die Kinder erleben als Kleinstkind bei der Aufnahme, dass sie beschützt, behütet und ihre Bedürfnisse erkannt werden. Ältere Kinder übernehmen hier teilweise Aufgaben eines Geschwisterkindes wie z.B. das Füttern eines Babys. Sie erfahren, das eine gewisse Rück-sichtnahme gegenüber den Kleinen erforderlich ist, da sie viele Dinge noch nicht verstehen können. Es ent-stehen intensive Sozialkontakte und ein Gefühl für die Bedürfnisse Anderer. Ältere Kinder wachsen in neue Verantwortungsbereiche hinein und entwickeln ein starkes Selbstbewusstsein „ich kann das schon“. Die Zu-versicht wächst und das Kind wird gestärkt. Unser Ziel ist es, den Kindern nicht nur das Gefühl der eigenen Stärke, sondern vor allem ein Gruppengefühl zu vermitteln. An dieser Stelle appellieren wir an die Eltern, ihren Blick nicht nur auf das eigene Kind zu konzentrieren, sondern das Kind innerhalb der Gruppe zu sehen. Einzelintegration Kinder mit Behinderung brauchen eine besondere individuelle Förderung. Durch eine gemeinsame Erziehung mit Kindern ohne Behinderung erfährt das Kind mit besonderen Bedürfnissen möglichst viel Normalität. Beim Zusammenleben der Gruppe, lassen sich dadurch notwendige Rahmenbedingungen schaffen, die eine Sonderstellung der betroffenen Kinder möglichst vermeidet. So wird der Grundstein für eine gesunde Ent-wicklung und ein gutes Selbstvertrauen gelegt. Die familienähnliche Gruppenstruktur der Villa- Kunterbunt ermöglicht den Kindern in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Sie erfahren zu Beginn die Kleinsten zu sein und von der Gruppe getragen zu werden. Mit dem Alter der Kinder wachsen ihre Möglichkeiten und somit auch die Verantwortung für sich und Andere. In dieser Altersmischung hat ein Kind mit Behinderung die Möglichkeit seiner Entwicklungsphase entsprechend, Anregungen und Vorbilder zu finden, an denen es sich orientieren kann. Durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, besteht die Möglichkeit, Einzel- bzw. Kleinstgruppenarbeit in ruhiger Atmosphäre stattfinden zu lassen. Somit wird einer Überforderung des Kindes/der Kinder entgegengewirkt. Da die Kinder durch das gemeinsame Zusammen-leben in der Einrichtung früh Gruppenerfahrungen sammeln können, lernen sie, dass jeder Mensch anders ist und persönliche Fähigkeiten mitbringt. Für die Kinder ist es normal, „anders“ zu sein. Eine Zusammen- arbeit mit anderen Institutionen ist uns wichtig, um die eigene Arbeit auch aus anderen Blickwinkeln reflek-tieren zu können. Je nach Wunsch der Eltern finden individuelle Fördermaßnahmen auch bei uns in der Villa statt. Selbstbewusstsein Selbständigkeit und Selbstbewusstsein lernen die Kinder, wenn ihre Fähigkeiten und Erfahrungen ernst ge-nommen werden und Bestandteil des alltäglichen Handelns werden. Das heißt auch, dass die Kinder sich frei im Haus und auf dem Gelände bewegen können. Die positive Einstellung des Kindes zu seinen Fähigkeiten und seiner Person ist wichtig. Es braucht ein Betä-igungsfeld, auf dem es die unterschiedlichsten Fähigkeiten erwerben kann. Wir erziehen hauptsächlich mit positiver Bestärkung und ermuntern die Kinder zum eigenen Tun. Kreativität Bei uns in der Villa legen wir großen Wert auf individuelle Produkte und verzichten soweit wie möglich auf Schablonenarbeit. Auch wenn es für erwachsene Augen oftmals schwierig ist, zu erkennen, was die Kinder gemalt oder gestaltet haben, ist es für den „Erschaffer“ ein großes oder zumindest ein schönes Werk. Es wäre schön, wenn dieses auch so geachtet wird. Kunst ist ein weiter Begriff und eine Möglichkeit, seine Fantasie ohne Grenzen zum Ausdruck zu bringen. Beim Malen und Gestalten wird Erlebtes oftmals verar-beitet. Es gibt die Möglichkeit, Gefühle zum Ausdruck zu bringen, sich mitzuteilen. Da es für Kinder oft schwierig ist, Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, sind Kinderbilder oft eine Hilfestellung, besser zu verstehen, was in einem Kind vorgeht. Kreativität setzt Durchhaltevermögen, Bereitschaft zum Ertragen von Belastungen und das Annehmen von Misserfolgserlebnissen voraus. Jedes Kind lebt seine Kreativität anders aus, dass bedeutet Verschiedenheit kennen zu lernen, Akzeptanz gegenüber andern üben und zu ertragen, dass das eigene Werk von anderen beurteilt wird. Die Förderung der Kreativität ist bedeutend für die Ent-faltung der Intelligenz und der Persönlichkeitsentwicklung. Die Entfaltung der Fantasie führt immer zum Handeln, kommt im Gespräch zum Ausdruck und verbleibt im Gedächtnis. Es werden Freiheit und Freude erfahren. Das Kind erfährt die Möglichkeit des Gestaltens und Veränderns durch sein Werk (wie z.B. beim Bauen, Experimentieren, Malen, Musizieren...). Es versucht dem Spiel eigene Richtungen zu geben, eigene Lösungen zu suchen, Wechsel im Spiel zu finden, Unterschiede zu entdecken, zu erproben, zu vergleichen und zu verändern. Übertriebene Leistungsanforderungen, einengende Verhaltensnormen, starke Verwöhn-ung und ein Überangebot von Spiel- und Beschäftigungsmaterialien können die Entfaltung der Persönlichkeit und die Entwicklung der Kreativität negativ beeinflussen. Es ist wichtig, dass sich Kinder ohne Angst und Druck selbst verwirklichen können und als Partner ernst genommen werden. Wir geben den Kindern viel Raum und Zeit für die Entfaltung der Kreativität und Möglichkeiten, die Fantasie auszuleben.
Die Leitidee
Kinderstube Villa Kunterbunt e.V. | Tel 02942/7629 | kinderstube-villa-kunterbunt@t-online.de
Kinderstube Villa Kunterbunt e.V. | Tel 02942/7629 | kinderstube-villa-kunterbunt@t-online.de
- Home
- Die Villa
- Der Alltag
  - Bringen + Holen
  - Tagesablauf
  - Essen
  - Spielen
  - Bewegen
  - Entspannen
  - Entdecken
  - Die Leitidee
- Fundstücke
- Aktuelles
- Impressum